Ulrike Hogrebe
03.05. - 21.06.2025

Malerei und Keramik
„Kunst und Leben sind nicht zu trennen“
www.ulrike-hogrebe.de
Ulrike Hogrebe
„Die Aura einer Landschaft, in Vereinzelung, Einsamkeit und Absonderung: meine Arbeit lebt davon - von der Nähe zur Natur, zu Tieren, Pflanzen, Bäumen und Gegenständen.“
Dies findet Ulrike Hogrebe - ursprünglich aus Münster, dann zum Studium nach Berlin - in einem kleinen Dorf im Havelland.
In ihren Bildern mit aneinander gestaffelten und vielschichtig aufgetragenen Farbfeldern schweben ohne Bodenhaftung einzeln alltägliche Objekte: ein schwaches Haus, ein Stuhl, ein Pferd, ein einsames Boot oder geometrische Muster und Linien zwischen viel Freiraum und neben leeren Bildflächen, die der Betrachter mit eigener Phantasie füllen mag. Aus Serien von Werken in Gruppen neben und untereinander erdichten sich immer neue Erzählungen.
„In tagebuchähnlichen Randnotizen halte ich inne, suche ein Einverständnis mit der Außen- und Innenwelt. Daraus entsteht ein Prozess des Erfindens von Wirklichkeiten, ein Prozess, der begreifen lässt, dass unsere eigene Wirklichkeit nur eine von vielen Möglichkeiten des „Realen“ ist, mit der surrealen Kombinatorik des Unwahrscheinlichen, als Anregung Motive und Geschehen in unserer Phantasie auszumalen und eigene Alltags-, Abenteuer- oder Sinngeschichten zu erfinden.“
Ihre Arbeiten auf Leinwand und Papier ergänzt Ulrike Hogrebe mit Zeichnungen auf KeramikGefäßen aus sich wiederholenden Formen.
„Die Auseinandersetzung von Form, Farbe und Zeichnung ist für mich eine Bereicherung zu meiner Malerei. Die Reihung und Korrespondenz der unterschiedlichen Gefäße miteinander ergibt eine Spannung, die mich immer wieder fasziniert. Zufälliges und Gewolltes ergeben unerwartete Momente, die meine künstlerische Arbeit erweitern.“
Ulrike Hogrebe hat in ihren Werken eine Bildsprache und Farbigkeit gefunden, die jeden anspricht. Fern jeder Seichtigkeit provoziert und beeinflusst sie nicht, sondern sie hält ihre Kunst offen und setzt auf einen mündigen Betrachter.
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