Helmut Senf · Hommage á C. Herrera, 2010 / Foto: Matthes Trettin, Putbus

SENF und FROSCH

Ausstellungseröffnung am 8. September 2018 um 17 Uhr in Putbus CIRCUS 1 – Aktuelle Kunst


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Christian Frosch MALEREIFORSCHUNG

Helmut Senf METALL+

Die Künstler sind zur Eröffnung anwesend.

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Mit Zuversicht in die Kraft der Kunst untersucht Christian Frosch die Bedingungen der Malerei. In standardisierten Arbeitsabläufen folgt er Testreihen und Versuchsanordnungen von pseudowissenschaftlichem Charakter. Er verzichtet darauf, im herkömmlichen Sinne zu malen, um die Eigendynamik seines Materials zu erforschen.

Schon oft wurde die Malerei totgesagt – Frosch schafft Werke, die einen Ausweg aufzeigen. Spuren, Prozesse und Versuche führen zu Ergebnissen, die als „Konzeptkunst mit einer Spur Dada“ bezeichnet werden können.

Christian Frosch wurde 1968 in Gräfelfing geboren und lebt seit 2015 in Greifswald. Er hat an der Akademie der bildenden Künste München und an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. 2003 arbeitete er mit Unterstützung der GOLART-Stiftung München als Gaststipendiat in der Villa Romana in Florenz, seit 2015 ist er Professor für Malerei/Zeichnung/Raum und interdisziplinäre künstlerische Strategien am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald.

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Zum 85. Geburtstag des Rügener Künstlers Helmut Senf zeigt die Galerie ausgewählte Werke aus seinem Schaffen als Emailkünstler und Kunsthandwerker. Neben den Bildplatten in Industrieemail, die vorwiegend der Konkreten Kunst verpflichtet sind, werden frühe Bildplatten aus den 1960er und 1970er Jahren in Schmuckemail vorgestellt, die äußerst selten zu sehen waren.

Senf gehört zu den namhaften Vertretern der konkreten Kunst in Erfurt. Er ist Mitbegründer der Erfurter Ateliergemeinschaft, die schon in den 1960er Jahren alternative Ausstellungen außerhalb der DDR-Staatsdoktrin organisiert hat.

Der 1933 in Thüringen geborene Helmut Senf studierte am Institut für künstlerische Werkgestaltung Burg Giebichenstein Halle und arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst als Emailleur und Gürtler in den Kirchlichen Werkstätten Erfurt. Später war er selbst Lehrender an zwei Hochschulen. Helmut Senf begann als ästhetischer Wanderer zwischen dem Kunsthandwerk und der freien Kunst, Gebrauchsgegenstände entstanden stets parallel zu lyrisch-konstruktiven Skulpturen. Seit den 1980er Jahren gehört auch die konkrete Malerei zu seinem Werk.

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