Otto Niemyer-Holstein

OTTO NIEMEYER-HOLSTEIN · AKTMALEREI AUS DER SAMMLUNG DER KUHNSTHALLE ROSTOCK

Ausstellung vom 3. bis 23. Februar 2020 in der Kunsthalle Rostock


Eine Ausstellung des Hauses der Photographie / Deichtorhallen Hamburg in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Rostock.

Otto Niemeyer-Holstein (1896 – 1984) gilt als einer der bekanntesten Maler und Grafiker der Ostseeküste. Als Maler des Nordens erhält er bereits zu Lebzeiten hohe Anerkennung. Sein Gesamtwerk umfasst Stillleben, Reisebilder, Porträts und weibliche Akte sowie Landschaftsbilder seiner Heimat und der Ostseeküste.

In der kleinen Ausstellung im neuen Schaudepot der Kunsthalle Rostock werden weibliche Aktdarstellungen präsentiert, die zwischen 1961 und 1981 entstanden sind und zum Spätwerk des Künstlers gehören.

Das bevorzugt kleinformatige Motiv des Frauenaktes in der Ölmalerei von Otto Niemeyer-Holstein weist zumeist in sich ruhende Frauenkörper, in warmen Rot-, Braun- und Gelbtönen, auf. Die verschwommenen Gesichter bei seinen Aktfiguren scheinen beabsichtigt, um den Blick auf das Wesentliche, die Schönheit des menschlichen Körpers zu lenken. In der Ausstellung werden den Ölmalereien kräftige Kohlezeichnungen auf Papier gegenübergestellt, die Bewegungsstudien und verschiedene Körperhaltungen zeigen.

Die Kunsthalle Rostock ist sehr eng mit dem Künstler Otto Niemeyer-Holstein verbunden. 1963 wurde er zum Präsidenten des Internationalen Komitees der Biennale der Ostseeländer sowie 1975 zum Ehrenpräsidenten berufen. In einer seiner letzten großen Werkschauen im Jahr 1981 stellte die Kunsthalle Rostock einen Großteil des Gesamtwerkes aus. Daraufhin verfügte Otto Niemeyer-Holstein im Dezember des gleichen Jahres, dass die Kunsthalle Rostock nach seinem Tod 287 Gemälde, Aquarelle und Druckgrafiken für die Sammlung erhält.

Förderung und Unterstützung
Die Kunsthalle Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Kulturpartner: NDR Kultur

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