Studio Ulrike Mundt, Dresden (Foto: Franziska Pilz)

STUDIO III – JÜRGEN EISENACHER, ROBERT KRAISS, ULRIKE MUNDT

Ausstellung vom 11. September bis 30. Oktober 2022 im Circus Eins, Putbus / Rügen – Ausstellungseröffnung am 10. September 2022 ab 17 Uhr mit anschließendem Konzert


Am 10. September 2022 ab 17 Uhr eröffnen wir in Anwesenheit der Künstler:innen die Ausstellung STUDIO III mit einem offenen Rundgang. Ab ca. 18.30 Uhr gibt es im Keller von CIRCUS EINS Musik von der Band Die Bäume. Die Band besteht aus Robert Kraiss und Florian Gass, beide gehen in ihrer Musik von einer nicht kompetenz-zentrierten Improvisation aus und suchen Berührungspunkte zu Noise, Punk und traditioneller ethnischer Musik.

In der Herbstausstellung der Galerie CIRCUS EINS lassen Jürgen Eisenacher, Robert Kraiss und Ulrike Mundt das Publikum an Strategien, Denk- und Lebensräumen teilhaben, die Einfluss auf ihre künstlerische Arbeit haben. Unter dem Titel STUDIO sind neben aktuellen Werken auch Studien und eigens für das Thema entwickelte Situationen. Dabei wird die Ausstellung nicht eine Übertragung der realen Ateliersituation sein, sondern die gedankliche Erweiterung einer konventionellen Ausstellung. Jürgen Eisenacher nutzt seine Zweitexistenz als Betreiber der Berliner Bar „Luxus“ als Inspirationsquelle in für surreale nächtliche Fantasien. Robert Kraiss nimmt das Ausstellungsthema zum Anlass einer Gegenüberstellung der verschiedenen Arbeitsumgebungen seines künstlerischen Alltags. Ulrike Mundt eröffnet das Labor ihrer künstlerischen Praxis auch anhand von Modellen und erörtert das bildhauerische Potential von Rügener Kreide.

Indem die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler über künstlerische Strategien Auskunft geben, untersucht die Ausstellung Funktionsweisen des Ateliers und die Vorstellungen, die damit verknüpft sind. Sie gelten immer noch als Ort, zu dem nur wenige Menschen Zutritt haben. Tatsächlich können Ateliers Produktionsort, Lagerraum und Verkaufsraums ein, doch sie sind immer auch Orte des Studiums und der Recherche. Sie sind nicht-öffentliche Rückzugsorte, wo Künstlerinnen und Künstler sich ihrem Material hingeben und experimentell und ergebnisoffen arbeiten können. Doch auch eine Wohnung oder der eigene Laptop können zum Studio werden. Manchmal sind Cafés zentral für die Kunstproduktion oder Museumsräume und Galerien übernehmen die Funktion des Ateliers. Kunst entsteht in jedem Fall immer in einem Zusammenhang und verändert sich in der Begegnung mit dem Publikum.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober jeweils Freitag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr zu sehen.

Das Projekt wird von Stiftung Kunstfonds im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR gefördert.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Galerie

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