Paul Schwer · Lange Zugfahren (Detail aus der Installationsansicht Orangerie, Schloss Rheda, 2017) / Foto: Der Künstler, VG Bild-Kunst Bonn, 2022

CIRCUS EINS

Wir laden herzlich ein zur Eröffnung unserer Sommerausstellungen am 8. und 9. Juli 2022 !


Am 8. Juli um 21:30 Uhr eröffnen wir die Multimedia-Installation "Eiszeit" von Paul Schwer am Müther-Turm in Binz.

Am 9. Juli um 16:00 Uhr seine Ausstellung "Jökulsárlon" in der Galerie CIRCUS EINS.

Nach einem gemeinsamen Spaziergang zum Mediagrid am Theater Putbus, wo ein Video des Künstlers zusehen ist, treffen wir uns ab 18 Uhr im flz | SPACE Lauterbach zur Installation "Let go" von Gunilla Jähnichen.

Eröffnungstermine

Paul Schwer – Multi-Media-Installation „Eiszeit“
8. Juli 2022 um 21:30 Uhr im Müther-Turm, Binz

Paul Schwer: Ausstellung JÖKULSÁRLON
9. Juli 2022 um 16 Uhr in der Galerie CIRCUS EINS, Putbus

Spaziergang zum Mediagrid, Theater Putbus

Gunilla Jähnichen: Installation Let Go
9. Juli 2022 um 18 Uhr im flz | SPACE, Lauterbach

Paul Schwers Raumkonzepte sind komplexe Inszenierungen, in denen Farbe sich von der Wand löst und zum Objekt wird. Indem er die Betrachter:innen zusätzlich im Farblicht stehen lasst, wird die Grenze zwischen Werk und Publikum aufgehoben und ermöglicht eine immersive Erfahrung. In seinen Projekten im öffentlichen Raum beziehen sich seine Interventionen auf architektonische oder urbane Situationen. Sie schaffen neue Begegnungsorte oder verändern die Perspektive.

Paul Schwer wurde 1951 im Schwarzwald geboren und lebt in Ratingen und Düsseldorf. Nach seinem Medizinstudium hat er bis 1993 als Kinder- und Jugendpsychiater gearbeitet, bevor er von 1981 bis 1986 an der Kunstakademie Düsseldorf studiert hat. Seine Werke wurden zu bedeutenden Ausstellungen gezeigt. 2020 hat er zu „Licht Parcours 2020“ der Stadt Braunschweig wo u.a. auch Nevin Aladag, Bjørn Melhus, Anselm Reyle und Brigitte Kowanz eingeladen waren, ein Projekt im urbanen Raum realisiert. Er wird u.a. von Choi&Choi Gallery, Köln/Seoul, Galerie Robert Drees, Hannover und WOLFGANG JAHN GALERIE, München vertreten.

Für den Müther-Turm in Binz hat Paul Schwer Filmmaterial von schmelzenden Gletschern auf Island eingesetzt und damit ein vielschichtiges „Memento Mori“ aus Licht, Video und sanftem Sound erarbeitet. Dabei bezieht er sich auf die ursprüngliche Funktion des Baus als Rettungsturm und verknüpft diese mit den schmelzenden Polkappen und den Herausforderungen des Klimawandels. Im Rückgriff auf die Entstehungsgeschichte von Ostsee und Küste auf Rügen, thematisiert er mit dieser poetischen Inszenierung zudem den Eigensinn der Natur und ihren aktuellen Bedrohungszustand.

Zeitgleich wird in diesem Sommer die historische Werkstatt auf dem Gelände von FLZ Stahl- und Metallbau Lauterbach GmbH wieder zum flz | SPACE. Die Berliner Künstlerin Gunilla Jähnichen wird dort eine ortsspezifische Installation vornehmen. Dazu knüpft sie gedanklich an die derzeit beliebte Umnutzung historischer Orte an. Humorvoll fragt sie danach, welche Auswirkungen dies auf die Orte und die Menschen hat, die sich darin bewegen.

Gunilla Jähnichen wurde 1972 in Stade in Niedersachsen geboren. Nach einem Studium der Freien Kunst an der Fachhochschule Hannover, studiert sie an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Arbeitsaufenthalte führten sie u.a. nach Reykjavik und New York . Die Künstlerin lebt in Berlin. Ihr Werk befindet sich in bedeutenden Sammlungen, darunter in der Sammlung Julia Stoschek. Zuletzt wurde sie in Einzelausstellungen im Kunstverein Schwerin, in der Galerie im Saalbau Neukölln und in der Galleri PS Göteborg präsentiert. Im Herbst wird ihre umfassende Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Engen realisiert.

Ausstellungsdauer und -ort

Paul Schwer – JÖKULSÁRLON
9. Juli bis 28. August 2022
Galerie CIRCUS EINS, Müther-Turm Binz, Mediagrid Theater Putbus

Gunilla Jähnichen
flz | SPACE #7: Let Go
9. Juli bis 9. Oktober 2022
FLZ | Stahl- und Metallbau Lauterbach GmbH

Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Galerie

Newsletter | Impressum | Kontakt | Mitglieder Login