Studio 3 – Jürgen Eisenacher, Robert Kraiss und Ulrike Mundt

11.09. - 30.10.2022

Foto: Ralf Henning in Zusammenarbeit mit Tobias Zander

Das Atelier galt lange als Metapher für einen Ort, in der Künstlerinnen und Künstler in der Auseinandersetzung mit ihrem Medium und unabhängig von der Außenwelt ihre Werke schaffen. Tatsächlich war die Vorstellung vom „Geniekünstler“, der autonom und einsam arbeitet, schon immer eine Konstruktion. Kunst entsteht im Kontext und verändert ihre Bedeutung in der Begegnung mit dem Publikum.

Jürgen Eisenacher, Robert Kraiss und Ulrike Mundt lassen mit dieser Ausstellung das Publikum an ihren künstlerischen Strategien, ihren Denk- und Lebensräumen teilhaben. Die eingeladenen Künstler:innen kuratieren ihr „Studio“ und geben auf diese Weise Einblick in ihre Praxis. Dieses Projekt wird von Stiftung Kunstfonds im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR gefördert.
 
Eröffnung 10. September um 17 Uhr

CIRCUS EINS

18581 Putbus
Circus 1
Tel.: +49 151-42446638
URL: www.circus-eins.de
E-Mail: mail@circus-eins.de
Fr–So 13–17 Uhr
An Feiertagen geöffnet, außer am 24.12. und 31.12.
In den Aufbauphasen bleibt die Galerie vor der Eröffnung jeweils Mo–Fr geschlossen.

Weitere Veranstaltungen

03.04. - 26.06.2022
Christin Wilcken, Die Höhle

Mit ihren Zeichnungen und Wandobjekten untersucht die Rostocker Künstlerin Christin Wilcken eine Welt hinter der Oberfläche der Erscheinungen. In der Ausstellung „Die Höhle“ zeigt sie Zeichnungen, die in eine Zwischenwelt, unter die Erde und ins Verborgene führen. Äußeres trifft auf Inneres, die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt.

08.07. - 28.08.2022
Paul Schwer, Jökulsárlón (Binz/Putbus)

Paul Schwer bezeichnet seine künstlerische Arbeit als erweiterte Malerei. Tatsächlich entstehen Objekte als Einzelwerke, Rauminstallationen und komplexe Inszenierungen, die andere Medien wie Licht, Musik oder Film einbeziehen. Im CIRCUS EINS wird er sich auf die utopischen Schalenbauten Ulrich Müthers beziehen und sie mit dem Klimawandel ins Verhältnis setzen.

10.07. - 09.10.2022
flz | space #7: Gunilla Jänichen, Let go

Die ortspezifische Installation knüpft gedanklich an die Umnutzung historischer Orte an und fragt danach, welche Auswirkungen dies auf die Menschen hat, die sich darin bewegen. Geschichte und Gegenwart treffen aufeinander und erzeugen oft ambivalente Gefühle. Die Schmiede liegt noch behutsam bewahrt inmitten eines erfolgreichen Unternehmens.

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