Sommersalon – Ursula Strozynski · Christina Köster · Elke Böckelmann · Jutta Albert

SOMMERSALON · SOMMERGÄSTE 2019

Ausstellung vom 14. Juli bis 1. September 2019 im Kunstverein Wiligrad


In dieser Ausstellung werden Arbeiten von vier Künstlerinnen gezeigt, die alle in diesem Jahr Ihren 65. Geburtstag feierten. Präsentiert werden Malereien, Grafik, Arbeiten mit Textil und Porzellan Objekte.

Elke Böckelmann in Künstlerkreisen nur als E.R.N.A bekannt zeigt großformatige, stark farbige figürliche Arbeiten in Öl, Acryl und Mischtechnik auf Leinwand. In der Ausstellung werden Werke aus verschiedenen Serien Ihres Schaffens gezeigt. Serien wie Begegnungen, Teatime oder Gesprächsrund. In den Bildern sieht man die Befindlichkeiten der Figuren, wie zum Beispiel in Diskussionsrunden bei Gesprächsrund. Diese Serie entstand 1989 und wurde noch vor der Wiedervereinigung in Westberlin ausgestellt und die Künstlerin hatte erst danach zur Finissage die Ausstellung gesehen.

Vor Ursula Strozynski werden Radierungen, Zeichnungen und Collagen zu sehen sein. Der Hang zur Architektur im grafischen Werk ist unübersehbar. Architektur ist ja die Konstruktion, die Struktur eines Gebildes, und diese legt die Künstlerin in fast allen ihren Motiven dominierenden Artefakten frei. Die Konturen von Häusern ebenso wie die von Seglern. Von der nüchternen Architekturzeichnung aber unterscheiden sich diese Arbeiten gewaltig – durch die intensiven Gefühle, die Stimmungen, die Ursula Strozynskis beseelte Kaltnadelradierungen und Zeichnungen beim Betrachter auslösen.

Christina Köster entwickelt Gestaltungsideen vorrangig aus und mit dem Material Textil. Dieses wird gefärbt, gefaltet, gewickelt, bemalt oder vernäht oder einfach nur gelegt. Faltungen aus verschiedenen Textilien zwischen Glas ergeben Flächenobjekte welche im Licht und Schattenspiel bei durchscheinenden Licht fragil und leicht erscheinen. Sie entfalten ihre Wirkung vor der Wand oder im Raum hängend.
Dazu im Kontrast stehen Gruppen von Flächenobjekten mit einer unmittelbaren Materialerfahrung ohne die Distanz des Glases. Die bespannte, gepolsterte Platten bis hin zum Relief, an der Wand aber auch über dem Boden schwebend, befassen sich auf geometrische Flächen mit dem Thema Farbe.

Jutta Albert präsentiert in der Ausstellung geometrische Objekte wie Kegel, Doppelkegel und linsenförmige Arbeiten. Darüber hinaus sind drei großformatige Stabskulpturen zu sehen und bei all Ihren Arbeiten ist es Spiel mit der Farbe schwarz und weiß.

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