Kunst und Digitalisierung
Symposium
Montag, 3. Dezember 2018, 15:00 bis 18:00 Uhr
Schleswig-Holstein-Haus Schwerin, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin

Den Begriff der Digitalisierung kann man heutzutage kaum umgehen, denn die Auswirkungen der Digitalen Revolution sind in allen Bereichen der Gesellschaft wie auch im privaten Bereich, nicht zu übersehen. Spricht man heute von Digitalisierung, so geht man über den rein technischen Begriff der Umwandlung analoger Informationen in computerlesbare Daten hinaus und meint die selbstverständliche Durchdringung aller Arbeits- und Lebensprozesse mit elektronischen Medien. Am deutlichsten spürbar ist dieser Prozess in der Kommunikations- und Unterhaltungsindustrie. Die digitalen Medien haben unseren Horizont zwar enorm erweitert aber gleichzeitig auch gefährlich verengt, denn die allgegenwärtige, ja nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit von Informationen beinhaltet auch einen Verlust an sensorischem Kontakt mit der Wirklichkeit.
Die digitalen technischen Möglichkeiten beschwören geradezu eine Flut an ästhetischer Mittelmäßigkeit eines Großteils der Produkte herauf, auch derer, die dem kulturellen Bereich zuzuordnen sind. Die Kunst hat sich schon zu allen Zeiten der modernsten technischen Mittel bedient. Die Befragung der Wirklichkeit, wie sie der Kunst immanent ist, erhält im Zeitalter der Digitalisierung einen enormen Schub, erfordert aber gleichzeitig ein kritisches Reflektieren der eigenen künstlerischen Position im Umgang mit den digitalen Medien.

15:00 Uhr
Begrüßung

Antje Schunke, Leiterin Kulturforum im Schleswig-Holstein-Haus, Schwerin
Miro Zahra, Künstlerin und Kuratorin

15:15 Uhr
Wenn der White Cube zur Black-Box wird - Digitales und die Vermittlung
Dr. des. Christina May, Kunsthistorikerin

15:30 Uhr
POLYLUX – Positionen zur Medienkunst
Udo Rathke, Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss Plüschow

15:45 Uhr
Verbindung wird hergestellt
Rico., Künstlerin
Ramona Seyfarth, Künstlerin

16:00 Uhr Diskussion

16:30 Uhr Pause

16:45 Uhr
Postdigitale Kunst und ihre Rezeption
Prof. Joachim Blank, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

17:15 Uhr Diskussion

17:45 Uhr Zusammenfassung und Ausblick

18:00 Uhr Ende des Symposiums

 

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