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PAMPINALE II

Das kulturforum Pampin eröffnet die Saison 2018

Am 6. Mai ab 11 Uhr (Führungen um 11:30 und 15:30 Uhr) eröffnet kulturforum Pampin die Saison 2018 mit der PAMPINALE II unter dem Motto EntGrenzungen – Flucht, Vertreibung, Entwurzelung, Verletzlichkeit, Suche nach Identität, Geborgenheit. Sechs Künstler*innen interpretieren dieses äußerst aktuelle und komplexe Thema existentieller Erfahrungen und Gefährdungen sehr individuell und mit unterschiedlichen Techniken und Stilmitteln.

Die Schweizer Künstlerin Marion Linke irritiert mit den auf der NORDART 2017 ausgestellten Installationen „Röntgenhaus“ und der aus leeren Patronenhülsen zusammengesetzten „Fetten Beute“.Der Schweizer Künstler Michael Marx schockiert mit aus Matratzen zusammengeschnürten Körpern und verweist damit auf die brutalen Folgen von Not, Elend, Gewalt, Folter und Krieg.Angela Zander-Reinert verleiht Hoffnungen, Ängsten und Leiden von Menschen auf der Flucht mit kräftigen Farben und dynamischem Pinselstrich ein menschliches Gesicht – als Einzelschicksal und als kollektive Erfahrung. Die Konzeptkünstlerin Tina Schwichtenberg, die seit 2017 im Park und in der Halle einen festen Platz im kulturforum PAMPIN hat, ist auch mit neuen Werken vertreten. Die bedeutende Objektgruppe „FrauenDeFormation“ und „Adam und Eva“ werden sekundiert durch die Installationen „hochgestapelt“ und „abgeholzt“. Verlust von Heimat und Suche nach Geborgenheit und Identität sind ein Leitthema von Lucia Schoop. Mit der realen Situation, der sich Geflüchtete auf der Suche nach einer neuen Heimat konfrontiert sehen, setzt sich Anja Zander auseinander. Sie stellt in dem Film „Annäherungen“ sehr einfühlsam das Leben einer afghanischen Flüchtlingsfamilie vor.

 
 
 
 
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