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ON FIRE!

ON FIRE! Finissage Plüschow

Finissage am 16. August 2020 um 15 Uhr im Mecklenburgischen Künstlerhaus Schloss Plüschow


Theo Altenberg (D), Doreen Becker (D), Ursula Biemann (CH), Claudia Bormann (D), Ramona Czygan (D), Christian Egelhaaf (D), Sabine Egelhaaf (D), Heidemarie Ehlke (D), Dan Perjovschi (RO), Christian Schönwälder (D), Klaus Staeck (D), Ai Weiwei (CN), Rebecca Wilton (D)

Gezeigt werden außerdem Plakate zum Thema "On Fire | Kultur - Natur - Landschaft", die für die Ausstellung des Lauenburgischen Kunstvereins in Ratzeburg entworfen wurden und auch im Schloss Plüschow gezeigt werden. Es sind Beiträge von

Regine Bonke, Christian Egelhaaf, Sabine Egelhaaf, Heidemarie Ehlke, Susanne Gabler, Wilhelm Körner, Holger Matthies, Augustin Noffke, Udo Rathke, RICO, Paetrick Schmidt, Ramona Seyfarth, Klaus Staeck, Pauline Stopp, Lutz Wohlrab und Miro Zahra.


Die Ausstellung On Fire geht diese Woche zu Ende. Noch bis zum 16. August 2020 haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung über das Thema der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Natur zu sehen! Internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen in spannenden Formaten und Techniken – Fotografie, Zeichnung, Land-Art, Skulptur und Videoprojektionen, wobei das ganze Schlossgebäude bis unter das Dach zur Bühne wird und somit auch die großartige Architektur des Schlosses mit erlebt werden darf.

Am 16. August 2020 um 15 Uhr laden wir Sie herzlich zur Finissage der Ausstellung ein, bei der auch einige der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler anwesend sind. Miro Zahra, Kuratorin der Ausstellung und Leiterin des Künstlerhauses, gibt eine Einführung in die Ausstellung und beantwortet Ihre Fragen. Im Anschluss gibt es kalte Getränke im Park.

„Tatsächlich spricht die ERDE mit uns in Begriffen von Kräften, Verbindungen und Interaktionen, und das genügt, um einen Vertrag zu schließen. Jeder der beiden symbiotisch zusammenlebenden Partner schuldet dem anderen also rechtens das Leben, bei Strafe des Todes. Das alles bliebe toter Buchstabe, wenn man nicht auch einen neuen politischen Menschen erfände.“ (Michel Serres)*

Natur und Kultur sind eins. In den Millionen von Jahren der Evolution haben sich Wissen und Erfahrung im Umgang mit dem Leben angesammelt, aus welchen der Mensch lernen muss, wenn er als Spezies überleben will. Dass der Mensch einen entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung seiner Umwelt hat, ist unbestritten. Die Natur kommt ohne den Menschen aus, der Mensch aber braucht eine intakte Umwelt, um zu überleben. Die Perspektive der einander bedingenden Existenz von Mensch und Natur ist zwar im gesellschaftlichen Bewusstsein nahezu anerkannt aber keineswegs ein selbstverständlicher Fakt der Lebenswirklichkeit.

Immer mehr Künstlerinnen und Künstler wollen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich einmischen. Für viele gehört das Thema der Verantwortung des Menschen für den Schutz der Umwelt, der Natur und der Kulturlandschaft zu wichtigen Arbeitsfeldern. Kunst als interdisziplinäre Sprache ist ein Instrument um zwischen Mensch und Natur zu vermitteln. Kunst kann die Welt nicht verändern, aber sie kann mithelfen, die Menschen zu sensibilisieren und zugleich wirkungsvoll die politisch Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen. Die an der Ausstellung Beteiligten interpretieren auf differenzierte Weise und mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln die brennenden ökologischen Fragen der Gegenwart.


 
 
 
 
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