Karin Schroeder · Würfelzeichen_Kreise_W6_1

KÜNSTLER FÜR SCHÜLER

"Künstlerische Forschung / Zeichnung als Konzept" · Tagung für Künstler*innen, Kulturschaffende und Lehrer*innen vom 23. bis 24. November 2018 im Mecklenburgischen Künstlerhaus Schloss Plüschow


Am 23. und 24. November 2018 sind Künstler*innen, Kulturschaffende und Lehrer*innen eingeladen, auf einer Weiterbildungsveranstaltung in Plüschow mit Dozent*innen, die auf pädagogischem oder  künstlerischem Gebiet aktiv sind, Ideen zu entwickeln, pädagogische Vorgehensweisen zu überdenken, sich in praktischen Workshops auch auf unbekanntem Terrain auszuprobieren und neue Projektpartner zu finden.

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Der zweitägige Workshop wird von der bildenden Künstlerin Karin Schroeder durchgeführt. Für den theoretischen Input zum Thema konnten wir die Kunstwissenschaftlerin Marion Thielebein aus Berlin mit einem Vortrag unter dem Titel »Handspiel« gewinnen. Das Künstlerhaus Schloss Plüschow bietet mit seinem internationalen Künstlerprogramm einen anspruchsvollen Rahmen für die Veranstaltung, die an interessierte Kunstpädagog*innen und Künstler*innen adressiert ist. Das Thema der Künstlerischen Forschung wird aktuell aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert und somit bietet die Veranstaltung gute Chancen sich theoretisch wie praktisch diesem Thema, das eine wichtige Rolle in der gegenwärtigen künstlerischen Praxis spielt, zu nähern. Zeichnung dient einerseits der Abbildung der uns umgebenden Natur und schult gleichzeitig unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit. Über die Zeichnung als Möglichkeit der Darstellung und Abbildung hinaus, kann eine Zeichnung auch ausschließlich von einer reinen Idee, einem Gedanken, einer Fragestellung heraus, und/oder auf der Basis eines Konzepts, entstehen. Die Zeichnung stellt eine der grundlegenden Formen der künstlerischen Forschung in der Gegenwartskunst dar, wobei der Prozess des Zeichnens eine Methode der experimentellen Untersuchung ist.

In einem zweitägigen Workshop werden die Teilnehmer*innen durch die Künstlerin Karin Schroeder zum Thema des Workshops praktisch begleitet. Bereichert durch die kunstwissenschaftliche Einführung von Marion Thielebein, werden gemeinsame theoretische Überlegungen anhand konkreter Fragestellungen mit praktischen Übungen kombiniert. Ausgang und Ergebnis des künstlerischen Experiments bleiben offen. Am Ende des Workshops werden die gesammelten Erfahrungen der Teilnehmer*innen in Hinblick auf ihre Tätigkeit als Kunstpädagog*innen im Unterricht oder als Künstler*innen in der künstlerischen Praxis reflektiert. Zum Abschluss der Tagung werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, gemeinsam an einem geführten Rundgang durch die Ateliers der internationalen Stipendiat*innen des Künstlerhauses teilzunehmen.

Die Teilnehmer*innen sollten Arbeitskleidung, die sie vor Farbspritzern schützt, sowie Bleistifte, Radiergummi, Schere und ein Glasgefäß zum Anmischen von Farben mitbringen. Handy oder Fotoapparat zur  Dokumentationszwecken sind auch sinnvoll.

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Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an:
projektleitung-workshops@kuenstler-fuer-schueler.de

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