Jorinde Gustavs · luxusscheiss

GROSZE GESCHWISTER · Walter G. Goes und Jorinde Gustavs

Ausstellung vom 27. April bis 9. Juni 2019 in der Orangerie Putbus/Rügen


Objekte + Fotografien + Porträts +Texte + Installationen
mit originalen Blättern von Hanna Höch und Multiples von Joseph Beuys
eine Hommage an Dadaismus und Surrealismus
Laudation Holger Teschke und Svea Gustavs (Metapher in der Kunst)
Musik «Spiegelgasse« von Frieda Gustavs getanzt von Performdance

Zu Beginn des 19.Jh brechen Künstler den gängigen Kunstbegriff auf. Ihre künstlerische Sprache greift den Impuls der Ready-mades von Marcel Duchamp auf, fertig geformte Dinge zu verwenden. Auch die dadaistischen Collagen von Hanna Höch und die Aktionen und Performances von Joseph Beuys beziehen den Betrachter aktiv in ihre Aussage ein. Sie verwenden die funktionale Aussage von Gegenständen zum Zwecke der Einmischung in gesellschaftliche Diskurse.

Walter Goes ist bekannt für seine brillanten szenenhaften Objekte, die im dadaistischen Geiste vom Zusammenspiel gegensätzlicher Figuren und Fundstücken leben. Jedes Objekt ist ein eigenes Universum in Miniatur. Seit Jahren verbunden mit der Kulturstiftung, belebt Walter Goes die Rügener Kulturszene mit seinen Kolumnen, die mit exemplarischen Texten und Zeichnungen Verknüpfungen herstellen.

Jorinde Gustavs Stärke sind raumergreifende Installationen. Seit den 80igern arbeitet sie mit Alltags-Objekten die gesellschaftlich intervenierende Dringlichkeit und poetische Qualität vereinen. Ihr Hauptthema TEXT auf TEXTIL hat seinen Ursprung bei den Dadaisten, die Kunstformen wie die Literatur zur bildenden Kunst hinzuzogen und Zeichen zu Bildern werden ließen.

 

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